Didaktik und Unterricht

Erfahrungen zur Individualisierung im Programmierunterricht
Peter K. Antonitsch
Alpen-Adria Universität Klagenfurt
und HTL Mössingerstraße

Individualisierung von Unterricht ist ein iterativer Prozess, in dem eine Vielzahl von Details zu beachten ist. Speziell für den Programmierunterricht besteht eine komplexe Abhängigkeit der Aufgabenkultur von der erst in Entwicklung befindlichen »Kultur der Kompetenzen«. Anhand von Teilerfolgen eines vom Autor selbst durchgeführten Individualisierungsversuches wird auf Möglichkeiten, Fallstricke und Werkzeuge bei der Individualisierung von Programmierunterricht hingewiesen.
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Squeak Etoys und die fundamentalen Ideen
Rita Freudenberg
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Squeak Etoys ist eine multimediale Lernumgebung, mit deren Hilfe Phänomene der realen Welt modelliert werden können. Mit diesen Modellen können Experimente durchgeführt, sie können erweitert oder auch „auseinander genommen“ werden, um ihre Funktionsweise zu verstehen. Etoys unterstützt das Verständnis durch die Erstellung eines sorgfältig beschriebenen Modells.
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Bericht zur Internationalen Informatik-Olympiade
Helmut Achleitner
BG und BRG Amstetten

Seit 1992 nimmt Österreich an der Internationalen Informatik-Olymiade teil. In Anbetracht der Tatsache, dass dieser Bewerb einen nur ganz kleinen Teilnehmerkreis erreicht, können sich durch gezielte Vorbereitungsmaßnahmen die Erfolge sehen lassen.
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Begabtenförderung mit LEGO Mindstorms
Monika Di Angelo, Klaus Berger, Aida Schönbauer
Technische Universität Wien, Institut für Rechnergestützte Automation

Der Einsatz von Lego Mindstorms NXT zur gezielten Förderung von hochbegabten Schüler/innen wird untersucht und diskutiert. Sowohl Lego Mindstorms im schulischen Einsatz, als auch Hochbegabungsförderung allgemein sind in der Literatur gut dokumentiert, und der Stand des Wissens ist als sehr fortgeschritten zu bezeichnen. Die Kombination beider Gebiete wurde bisher jedoch wenig untersucht. In jeder Klasse findet sich der eine oder die andere Hochbegabte, doch sie verhalten sich sehr unterschiedlich. Daraus ergibt sich, dass die Fördermaßnahmen zwingend individualisiert ausfallen müssen. Gerade das bewerkstelligen die Lego Mindstorms Materialien hervorragend. In diesem Paper wird zunächst auf die beiden Themen Hochbegabung und Lego Mindstorms eingegangen, anschließend werden Fördermaßnahmen betrachtet. Schließlich folgen Praxisberichte.
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Informatikunterricht vermittelt vielfältige Kompetenzen. Können wir Lernende als „ganze Wesen“ erreichen?
Renate Motschnig
Universität Wien
Fachdidaktik -und Lernforschungszentrum Informatik

Vor ca. 15 Jahren las ich das Buch „Freedom to Learn in the 80ies“ von Carl Rogers, 1983, (deutsche Übersetzung: Lernen in Freiheit). Es sollte meine akademische Lehrpraxis nach und nach grundlegend verändern, in Richtung eines Ansatzes, der mir als Person sehr nahe war, den ich nur nicht wagte, konsequent in Lehrveranstaltungen zu leben.
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Informatik als Wegweiser für nachhaltige Pädagogik
Thomas Jaretz
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Laa a.d. Thaya

Nachhaltigkeit in einem Lernprozess ist letztendlich für das Gelingen des Lernens unverzichtbar. Lernende Schulen müssen dem Rechnung tragen. Die didaktischen Forderungen an die Lernprozessbegleitung setzen voraus, dass der Lernprozessbegleiter (Lehrer) eigenes Handeln reflektieren und daher auch die pädagogischen Ansprüche erkennen kann.
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Von der Kamera ins Web
Rainer Planinc, Elisabeth Wetzinger, Monika Di Angelo
Technische Universität Wien, Institut für Rechnergestützte Automation

Schüler/innen gehen mit den allgegenwärtigen Medien, besonders in Form von Bild und Ton im Internet, von Konsum bis zur Eigenproduk-tion mit viel Selbstverständnis und Interesse um („Digital Natives“). Trotzdem fehlt zumeist das entsprechende technische Verständnis, um qualitativ hochwertige Materialien zu erstellen, bzw. Qualitätsunterschiede zu verstehen. Wir stellen Unterrichtsbeispiele zur Thematik vor, die an die Erlebniswelt der Jugendlichen anknüpfen und das fehlende Verständnis vermitteln. Die didaktische Umsetzung erfolgt mit konstruktivistischen Methoden und aktuellen Seminartechniken.
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Experimentieren mit digitalem Ton
Mattias Eisenbarth, Monika Di Angelo
Technische Universität Wien, Institut für Rechnergestützte Automation

Die meisten heutigen Handys haben eine mp3-Player-Funktion, die von den Jugendlichen gerne und häufig benutzt wird. Den wenigsten Jugendlichen ist allerdings bewusst, wie Musik (oder Töne und Geräusche i.a.) digitalisiert wird, um am PC, Internet oder in entsprechenden Playern verwendet zu werden. Im Folgenden wird gezeigt, wie (digitaler) Ton entsteht, welche Komponenten der Digitalisierung den Speicherplatz für Musik beeinflussen und wie die Digitalisierung selbst mithilfe von kostenlosen Multimedia-Tools aus dem Internet im Unterricht veranschaulicht werden kann.
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Facebook im Unterricht
Rainer Planinc, Monika Di Angelo
Technische Universität Wien, Institut für Rechnergestützte Automation

Die Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in den letzten Jahren so schnell vorangeschritten, dass bis heute noch zu wenig Anpassungen der pädagogischen Methoden durchgeführt wurden, um die neuen Technologien vollständig und vielseitig nutzen zu können. Jugendliche wachsen mit diesen Technologien bereits auf und verwenden sie auf eine kreative Art und Weise, wobei hierbei der Spaß im Vordergrund steht. Diese Arbeit zeigt an Hand des sozialen Netzwerkes Facebook, dass sich bei Jugendlichen sehr beliebte Plattformen auch im Unterricht didaktisch sinnvoll nutzen lassen. Dadurch wird erreicht, dass das Lernen stärker schülerzentriert und mit mehr Spaß verbunden ist, was zu einem nachhaltigeren Lernerfolg führt. Dabei darf allerdings die Wichtigkeit der Wahrung der Privatsphäre nicht vernachlässigt werden, da diese eine sehr zentrale Rolle im Umgang
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Neurodidaktik - Neue Impulse für den Informatikunterricht
Barbara Sabitzer
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Die Neurodidaktik ist eine relativ junge Wissenschaft, die eine Schnittstelle zwischen kognitiven Neurowissenschaften und Didaktik darstellt. Ihre Aufgabe ist es, die Erkenntnisse der Hirnforschung in Bezug auf Lernen und Gedächtnis für die Didaktik aufzuarbeiten und für die Umsetzung im Unterricht nutzbar zu machen.
Diese Arbeit soll einen Einblick in die wichtigsten Ergebnisse geben und damit eine Anregung für neue Wege zu einem effizienten Informatikunterricht bieten.
Für viele sind diese Wege jedoch gar nicht so neu, denn die Ergebnisse der Hirnforschung belegen u.a. genau das, was Reformpädagogen seit Jahrhunderten fordern.
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Schülerzentrierter Unterricht
Bernhard Standl
Universität Wien

Mit dieser Zusammenfassung möchte ich einen Überblick über das Thema meiner Dissertation geben. Dabei wird erst nur kurz auf die Grundlagen des personzentrierten Grundlagen eingegangen. Anschließend werden die Zusammenhänge mit dem Informatik Unterricht erläutert und schließlich wird noch gezeigt, wie man heute seine Unterrichtserfahrungen damit vorstellen kann.
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Archiv bis 2010
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